Donnerstag, 22. Januar 2015

Theatre

Was ich bisher noch gar nicht erwähnt habe:
An meiner Schule werden jedes Jahr mehrere Theaterstücke aufgeführt. Da ich in Theatre 2 bin, ist es Pflicht, für diese vorzusprechen. Das erste Stück "The Crucible" habe ich durch den Schulwechsel verpasst, für das 2. "The Wizard of Oz" habe ich zwar vorgesprochen, die Rolle allerdings nich angenommen, da ich kein Fan von Musicals bin. Am ersten Tag nach Thanksgiving-Break hatten wir dann Vorsprechen für 4 verschiedene Stücke, genannt One Act Plays, weil sie aus nur einem Akt bestehen. Eins davon wird in einen Theater-Wettbewerb gehen, konstruiert sind dafür aber alle 4. Diesmal wollte ich unbedingt eine Rolle bekommen, weil keins der Stücke ein Musical ist. Da jeder Cast aber aus nur ca. 10 Personen besteht, war die Chance leider ziemlich gering. Aus irgendeinem Grund war ich außerdem davon überzeugt, dass das Vorsprechen erst 4 Tage später wäre. Ich hatte mir zwar schon einen Monolog rausgesucht, das war's aber auch. So bin ich also in komplett unangemessener Kleidung total nervös zum Vorsprechen gekommen und habe einen Monolog präsentiert, den ich nur wenige Male geübt hatte. Damit war mir schon klar, dass das nichts werden könnte. Am Abend habe ich dann den Theater-Blog gelesen um zu sehen, wer so alles eine Rolle oder ein Call-Back (zweites Vorsprechen) bekommen hat. Bei den Call Backs fand ich dann meinen Namen und bin echt ausgerastet, weil es auch noch für das Stück war, was ich am interessantesten fand. Das Stück handelt von einer Schule in Terezin nach dem 2. Weltkrieg, in der Juden unterrichtet werden. Da es in dem Stück einen Nazi gibt, der viele deutsche Wörter in seinem Text hat, war ich mir sicher, für diese Rolle vorzusprechen (sonst kann das ja keiner aussprechen:D) Als ich dann zum Call-Back kam, las ich allerdings 3 verschiedene Hauptrollen vor und am nächsten morgen sah ich, dass ich eine davon bekommen habe! Im Moment bin ich am Text lernen, da wir ab dem 2. Februar fast jeden Tag von 4-6 proben oder auch länger, wenn es dann im März an die Aufführungen geht!
Falls es euch interessiert, das Stück heißt "I Never Saw Another Butterfly" und ist meiner Meinung nach echt gut!

Alles Liebe!

Tennis


Was gibt's sonst noch zu berichten? Das zweite Semester hat an meiner Schule nach den Winterferien begonnen. Damit bin ich auch von Photojournalismus zu Photojournalismus 2 gerutscht, da die Kurse jeweils nur ein Semester dauern. Letztendlich musste ich den Kurs dann aber... fallen lassen? Mir fällt gerade keine akkurate Übersetzung ein, jedenfalls konnte ich ihn nicht mehr belegen, weil ich mit Tennis angefangen habe! Und das Training findet in den 90 Minuten statt, wo ich Photojournalism 2 hatte und dann noch an A-Tagen vor der Schule. Heute war dann mein erster Tag mit Tennis, weil es ein wenig dauerte, die Bestätigung von den Coaches zu kriegen und meinen Stundenplan zu ändern. Zum Try Out musste ich dieses Mal zum Glück nicht, da die Coaches meinten, sie lassen mich einfach so beitreten, weil sie wollen, dass die Foreign Exchange Kids die Erfahrung haben, Teil eines Teams zu sein. Tennis-Teams gibt es an unserer Schule nur zwei, Junior Varsity und Varsity. Sie unterscheiden sich im Niveau, allerdings in gewissem Grad auch in der Altersstufe. Im Junior Varsity sind fast ausschließlich Freshmen (9. Klässler) und Sophomores (10. Klässler), allerdings könnte man z.B. auch als Freshman ins Varsity Team kommen, wenn man richtig gut ist. Da ich das ganze nur so zum Spaß mache, bin ich natürlich im JV Team.Trainieren konnte ich leider noch nicht, da die erst so eine Art Arztattest benötigen, allerdings kann ich vielleicht schon nächste Woche anfangen!

5th month - review

Endlich mal wieder eine Review, die auch pünktlich kommt :D

Inzwischen sind es schon 5 Monate, damit ist knapp mehr als die Halefte rum. Der 5. Monat war wahrscheinlich bisher der, in dem ich am meisten Heimweh hatte. Zu Weihnachten und Silvester selbst eigentlich gar nicht, da wir da ziemlich beschäftigt waren und einfach viel los war, in der Zeit dazwischen und als die Schule danach wieder losging packte mich dann aber ziemliches Heimweh. 
Dass das in diesem Zeit raum jetzt öfter und doller war, liegt zum einen natürlich daran, dass die Feiertage normalerweise eine Zeit sind, die man mit der Familie verbringt. Zum anderen war auch (wie ihr wisst war ja Halbzeit) die Zeit, seit man seine Freunde und Familie gesehen hat schon unglaublich lang und es ist aber auch noch eine ganze Weile, bis man seine Liebsten wieder hat. 
Natürlich gab es aber auch viele sehr schöne Tage, besonders die Weihnachtszeit war echt gut!
Zu Weihnachten:
Den 23. haben wir bei dem Vater und der Stiefmama von meinem Gastvater verbracht. Dort hatten sich viele Verwandte versammelt und Geschenke wurden auch schon verteilt. Am 24. sind wir dann nochmal hingefahren, weil noch deutlich mehr Verwandte gekommen sind, sodass wir insgesamt ca. 35 Leute waren! Nachmittags sind wir dann zurueck gekommen und die Mama meienes Gastvaters ist zu Besuch gekommen. Abends sind wir dann in die Kirche gegangen, was echt cool war, obwohl ich ja nicht mal christlich bin. Da wurden wir naemlich alle dazu aufgefordert, uns eine App runterzuladen. Als die Band dann zu spielen begann, haben wir alle unsere Handys hochgehalten und die Displays begannen in verschiedenen Farben zu leuchten, ein Vieo werde ich davon mal noch posten. [Ich würde euch gerne auch mehr Fotos etc. zeigen, die macht nur meistens meine Gastmutter und die ist leider nicht so gut darin, die schnell an mich weiterzuleiten... Kommt aber irgendwann alles noch! :D]
Danach sind wir dann Essen gegangen und zum Abschluss des Heiligabends gab es eine Tradition, die in meiner Familie seit ein paar Jahren stattfindet, undzwar, dass jedes der Kinder Heiligabend Pyjamas kriegt. Dafuer haben wir alle einen Zettel mit einem Hinweis beommen, der uns zum naechsten Hinweis gefuehrt hat usw. bis der 6. uns dann letztendlich zum Geschenk fuehrte :D Es war quasi eine Schnitzeljagd durch das ganze Haus. Bevor wir ins Bett gegangen sind, haben wir noch einen Film zusammen geguckt und sind relativ frueh dann schlafen gegangen. Das war auch absolut noetig, da ich am naechsten Morgen schon um 5:40 von meinen kleinen Gastgeschwistern zum Geschenke auspacken geweckt wurde :D Viel mehr als das ist dann an Weihnachten selbst auch nicht mehr passiert.

Silvester sind wir abends ins Kino gegangen und haben uns "Night at the Museum 3" im Kino angeguckt. Das Kino war allerdings eins, wo man auch Essen und Getränke bestellt und während des Films ist, eigentlich 'ne ganz coole Idee, habe ich in Deutschland auch noch nicht gesehen. 
Danach haben wir uns dann im Fernsehen die New Years Eve Show aus NY angeguckt, uns um Mitternacht "Happy New Year" gewünscht und sind ins Bett gegangen. So was wie Feuerwerk gibt's hier auch gar nicht, Silvester ist bei den meisten Amis einfach nicht so spektakulär.  


Es gibt von diesem Monat noch so viel mehr berichten, das werde ich aber in einzelnen Posts machen, da dieser hier eindeutig zu lang wird.

Alles Liebe
Eure Caro

Donnerstag, 15. Januar 2015

Halftime! (1/15/15)

Nur so kurz am Rande:

Heute (15. Januar 2015) ist genau die Halbzeit meines Auslandsjahres erreicht! Es sind exakt 149 Tage, seit ich Deutschland verlassen habe und noch 149 weitere, bis ich von hier zurückfliege.
Außerdem ist es der genau 100. Tag den ich schon bei meiner 2. Gastfamilie bin!
Es ist irgendwie eine sehr komische Situation, ich freue mich uuuuunglaublich auf zu Hause, weil ich meine Familie und Freunde natürlich vermisse und mein ganzes Leben! Andererseits gefällt es mir hier so gut, dass ich irgendwie auch nicht weg will und ich die Tatsache, dass in 149 mein Leben hier komplett zu Ende ist, seltsam und irgendwie unvorstellbar finde!

Samstag, 3. Januar 2015

Ask me

Da mir in letzter Zeit öfter Leute geschrieben haben mit Fragen zu meinem USA-Aufenthalt, habe ich mir jetzt eine Ask.fm Seite eingerichtet, wo ihr mir Fragen stellen könnt, das erschien mir irgendwie einfacher :)

http://ask.fm/caroo0909

Donnerstag, 1. Januar 2015

2k15

Natürlich nicht zu vergessen:
Ich hoffe, ihr alle habt die Weihnachtstage mit viel Freude hinter euch gebracht und hattet einen guten Start ins neue Jahr! :)

5th month - review

Auch wenn ich schon wieder spät dran bin (eigentlich wäre dieser Post ja schon am 19.12. fällig gewesen), will ich die Review zum 5. Monat doch noch veröffentlichen.

Dieser war bisher wahrscheinlich der, der mich am wenigstens mit Heimweh etc. belastet hat, weil er so vollbepackt war. In der Schule endete bei mir das 1. Semester, womit Prüfungen anstanden, auf die es sich vorzubereiten ging.
Außerdem war endlich Vohrweihnachtszeit. Die geht hier aber eher schon Ende November los und insgesamt kann man sagen, dass die Amerikaner diese deutlich mehr ausleben! Viele Lehrer haben Weihnachtsbäume (natürlich aus Plastik, was denn sonst) in ihren Räumen und wo man auch ist, erklingt Weihnachtsmusik. Ich gehöre normalerweise zu den Menschen, die sich zwar auf Weihnachtne freuen, es mit der Weihnachtsstimmung aber auch nicht übertreiben. Aber hier kann man gar nicht anders! :D Es ist einfach total ansteckend und auf wundersame Weise aber überhaupt nicht nervig.
Inzwischen habe ich auch das Gefühl, dass es von Monat zu Monat weniger zu erzählen gibt, da man sich immer mehr einlebt und Dinge, die am Anfang total neu und erzählenswert gewesen waren, einem jetzt gar nicht mehr besonders auffallen, wenn sie neu sind, da sie sich irgendwie einfach in den Alltag integrieren.
In der nächsten Review 6. Monat (19.12.-19.1.) werde ich dann aber mal über Weihnachten, Neujahr und Ferien berichten, da gibt es vielleicht wieder mehr zu erzählen :)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Endlich Ferien!

Trotz einer Woche Thanksgiving-Break habe ich mich echt auf die Ferien gefreut!

Obwohl ich mich jetzt in der Schule soweit eingelebt habe, dass sie mir echt Spaß macht, kann ich eine Auszeit echt gebrauchen. An unserer Schule hat mit letztem Freitag auch das 1. Semester geändert. Das varriert in jedem Schul-District, so hat auch nicht jedes zum Abschluss des Semesters Final Exams so wie wir.
Bei uns waren das die letzen 3 Tage, in denen man jeden Kurs einmal für 113 Minuten hat, in dem man ein Examen hat, was dann 10% der Semesternote ausmacht. Das Examen am Ende des 2. Semesters ist auch nur über den Inhalt von diesem und nicht über den Lernstoff des ganzen Jahres (obwohl es in manchen Fächern ja aufeinander aufbaut). Wie das abläuft, ist fachabhängig, ich erzähle einfach mal von meinen und schreibe meine Ergebnisse dahinter.
In Spanisch haben wir einfach einen Test geschrieben, der zum Teil Multiple-Choice war und zum Teil musste man einen Paragraphen schreiben. Fertig war ich nach ca. 10 Minuten, nach 30 Minuten dann der gesamte Kurs und für den Rest der Stunde haben wir den Film Elf geschaut. (95%)
In Theater mussten wir ein Gedicht von Shel Silverstein performen, dass wir für die Stunde vorbereiten sollten. Das Gedicht konnten wir uns aussuchen. Im Anschluss gab es noch die Aufgabe, als ganzer Kurs ein Gedicht, dass wir vorher noch nicht kannten, auszuarbeiten und aufzuführen. Daraus ergab sich dann für jeden eine Gesamtnote. (95%)
In Dance konnten wir alleine oder mit mehreren uns eine Combo ausdenken und aufführen oder eine, die wir im Unterricht oder woanders vorher einstudiert hatten. (95%)
In Photojournalismus haben wir in der Stunde vorher ein Slideshow mit unseren Lieblingsfotos aus dem Semester zusammengestellt. Diese musste mind. 2 Minuten lang sein. Am Exam-Day haben wir uns die Präsentationen angeschaut. (100%)
In Geschichte mussten wir 65 Begriffe mit Definition "auswendig" lernen vorher, die aber alle im Semester schon mal vorgekommen waren. Im Examen hatten wir dann immer 5 Begriffe und 5 Definitionen, die man zuordnen musste, sodass insgesamt alle Begriffe in 5er Gruppen abgefragt wurden. (100%)
In Kochen mussten wir die Küche sauber machen (macht vor den Ferien ja Sinn). Da es mehrere Kurse gibt und jeder etwas zu tun haben sollte, hieß das für mich: 2 Handwaschbecken säubern. (100%)
In Englisch hatten wir ca. 60 Fragen zu Grammatik, verschiedenen Begriffen, Stilmitteln und dem Buch, was wir dieses Semester gelesen haben. Das war eigentlich das einzige Fach, was mir nicht super leicht fiel, weil ich einige  der ungebräuchlichen Englischen Begriffe natürlich nicht kannte. Eh na ja, nicht nur einige :D Sodass eine Antworten nur so ganz von selbst von dem Blatt der Person neben mir auch auf meinem aufgetaucht sind... :D (94%)

Ganz offensichtlich ist hoffentlich, dass das weitaus weniger schlimm ist, als das, woran man denkt, wenn man von "Semesterexamen" hört :D

Da Photojournalismus übrigens ein Semesterkurs ist, habe ich auch meinen ersten Kurs schon abgeschlossen und ihn mit einer Endnote von 99% bestanden :) Im 2. Semester belege ich dann Photojournalismus 2.

Das soll es dazu auch erstmal sein, ich will nämlich nicht mehr über Schule nachdenken. Trotzdem will ich in den Ferien noch den Post über amerikanische High School im Allgemeinen und meine Erfahrung schreiben, da ich den ja auf Ende 1. Semester verschoben hatte. Und ein paar andere Sachen will ich auch unbedingt noch nachholen, wie den Post über Halloween... :D

Dienstag, 9. Dezember 2014

3rd month - review

3 Monate sind nun schon vorbei. Irgendwie kommt es mir einerseits vor, als wäre ich erst ganz kurz hier, andererseits kommt mir die Verabschiedung von Freunden und Familie vor, als wäre sie in einem anderen Leben gewesen (war sie ja irgendwie auch, vllt liegt's daran:D) aber auf jeden Fall als wäre es ewig her. Inzwischen habe ich mich schultechnisch echt richtig gut eingelebt, komme mit den Kursen gut klar, habe Leute gefunden, mit denen ich beim Mittagessen sitze und in fast jedem Kurs nette Leute gefunden, mit denen man sich unterhalten kann.
 Trotzdem war der 3. Monat von einer Sache ziemlich geprägt: So richtige Freunde habe ich noch nicht wirklich gefunden, worüber viele erstaunt waren. Ich selber ehrlich gesagt auch, vor allem weil ich das Gefühl habe, an meiner alten Schule deutlich schneller Anschluss gefunden zu haben. Realistisch betrachtet ist es aber relativ normal. Da ich mit meiner Familie super beschäftigt bin und eigentlich nie nichts zu tun habe, bin ich schonmal gar nicht darauf angewiesen, mich irgendwo dranzuhängen um nicht alleine zu sein, wie es vorher war. Außerdem habe ich vorher einige Freunde durch meine Gastschwester kennengelernt. Die habe ich zwar jetzt auch, aber irgendwie ist es ja anders, weil es ja nicht von ihr aus kam, mich aufzunehmen und sie auch eher ein ruhiger zurückhaltender Mensch ist. Durch den A- und B-Tag Stundenplan sieht man außerdem die Leute seltener, wodurch man auch weniger Zeit mit ihnen verbringt. Zu einer Jugendgruppe oder Ähnliches gehe ich ja im Moment auch nicht mehr und für einen Club hätte ich gar keine Zeit (davon abgesehen, dass ich gar nicht die Möglichkeit hatte, einem Sportteam etc. beizutreten, weil ich mittem im Jahr kam). Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich das gerade so ausführlich erzähle. Hauptsächlich glaube ich, weil ich das Gefühl hatte, dass ich die einzige bin, der es so geht. Obwohl es ja 'theoretsch alles Sinn macht, dass es mir an meiner ersten Schule leichter fiel', habe ich das selbst nicht wirklich verinnerlichen können. Ich hatte einfach viele Momente, in denen ich plötzlich Panik kriegte, keine Freunde zu finden, sozial abgeschottet zu sein, enttäuscht zurückzukehren im Sommer mit dem Gedanken, dass es das alles nicht wert war. Wobei mir natürlich klar war, dass all das absolut nicht passieren wird.
Inzwischen weiß ich aber: Manchen geht es dabei ähnlich, anderen nicht, weil sie gar nicht erst darüber nachdenken und die Dinge mehr nehmen wie es kommt. Im Moment wünsche ich mir, ein bisschen mehr von dieser Fähigkeit zu haben, aber was soll's. Irgendwie ist das eine dieser Situationen, in denen man einfach darauf vertraut, dass sich alles ergeben wird; in denen man sich selber sagt, dass alles okay ist, wenn man plötzlich mal wieder Stress schiebt.

Thanksgiving

Diesen Post hab ich schon vor ca. zwei Wochen geschrieben und total vergessen, ihn zu veröffentlichen. Na ja, besser spät als nie :) Mit dem Post zur 3. Monatsreview bin ich schon so spät dran (wäre ja eig. vor 3 Wochen fällig gewesen), dass ich schon überlegt habe, sie auszulassen... Fand ich dann aber irgendwie doch doof, da ich ihn schon quasi geschrieben hatte. Also werde ich sie wahrscheinlich einfach morgen verspätet veröffentlichen.


Inzwischen ist auch schon Thanksgiving vorbei. Da sich viele nicht vorstellen konnten, wie das so abläuft, dachte ich, ich schreibe mal kurz etwas darüber. So aufregend ist das auch gar nicht. Wir hatten anlässlich des Feiertages die ganze Woche schulfrei. Über die Zeit haben uns die Verwandten meiner Gastmama aus Pennsylvania beuscht. Donnerstag, am Thanksgiving Day, haben wir dann noch Besuch von einigen anderen Verwandten bekommen. Dazu gab es Unmengen an Essen. Wir hatten natürlich einen Truthahn, Kürbiskuchen und Sweet Potatoes. Es gab so viel Essen, dass ich von allem nur einen kleinen Bissen probiert habe und hinterher  trotzdem so voll war, dass ich bis zum nächsten Morgen nichts mehr Essen konnte. Oh, und die Nachspeisen habe ich gar nicht mehr geschafft, zu probieren. Danach war mir auf jeden Fall klar, warum mir jeder vorher gesagt hat: It's basically all about food. 
Das beste aber: Am Wochenende nach Thanksgiving wurde bei vielen (auch bei uns) der Tannenbaum aufgestellt, die Weihnachtsdeko herausgeholt und der ganze Vorgarten dekoriert. So richtig übertrieben, wie man es aus dem Fernsehen kennt. In meiner Nachbarschaft engagieren die meisten Leute dafür sogar Firmen. Ich hoffe, ich habe vor Weihnachten abends einmal Gelegenheit, Fotos davon zu machen und hochzuladen! 
Die Innenstadt wurde übrigens auch dekoriert. Das coolste daran ist, dass es einen speziellen Radiosender gibt, dessen Musik genau mit dem Blinken der Lichter zusammenpasst. Wenn man also mit dem Auto entlangfährt, um sich die Lichter anzuschauen, schaltet man den einfach ein und es ist quasi wie eine Light-Show mit Soundeffekten.